Welche Form der Behandlung ist die Richtige für mich?

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick zu Behandlungsmethoden, die ich in meiner Praxis anbiete. Eine ausführliche Erläuterung zu den Naturheilverfahren und deren Anwendung findet zusätzlich immer in der Praxis statt.

Um die Chance auf optimale und langfristige Erfolge zu erhöhen, sollten die verwendete Therapieform und die Therapiedauer immer speziell auf Ihre Bedürfnisse, Lebensumstände und natürlich die Art der Beschwerden abgestimmt sein.

Welche Behandlungsverfahren am besten für Sie geeignet sind, kann nach einem ausführlichen Gespräch und entsprechender Diagnosestellung entschieden werden.

Wie das Erstgespräch und die erste Behandlung ablaufen, erfahren Sie auf der Infoseite für Patienten. Oder kommen Sie einfach zu einem Kennenlerngespräch vorbei, wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob eine naturheilkundliche Behandlung für Sie passend ist.

Äufklärender rechtlicher Hinweis

Die hier beschriebenen Therapieformen und Präparate sind Methoden der Naturheilkunde und sind schulmedizinisch/wissenschaftlich weder bewiesen noch annerkannt. Sie beruhen ausschließlich auf dem Erfahrungswissen der Naturheilkunde. Erläuterungen zu Naturheilverfahren und Wirkzusammenhängen beziehen sich daher lediglich auf im Laufe der Jahre von Anwendern und Therapeuten gemachte praktische Erfahrungen und Beobachtungen. Der Verlauf und Erfolg der Behandlung hängt stets von individuellen Faktoren des Patienten ab. Bei keiner der aufgeführten Therapien kann daher ein Versprechen oder eine Garantie auf Heilung oder Linderung einer Erkrankung gegeben werden.

Bioresonanztherapie


Was ist die Bioresonanztherapie?
Die Bioresonanztherapie beruht auf der Idee, dass der menschliche Körper verschiedene elektromagnetische Frequenzen abstrahlt und alle Körperzellen, Gewebsstrukturen und Organe eine spezifische Schwingung besitzen. Diese Einzelfrequenzen stehen dabei in Wechselwirkung und bilden gemeinsam das individuelle Schwingungsbild eines Menschen.

Ziel der Bioresonantherapie ist es, durch Veränderungen des körpereigenen Schwingungsbildes die Regulationsfähigkeit und die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder herzustellen, indem störende Schwingungen von Fremdstoffen (z.B. Allergene, Bakterien, Viren, Schwermetalle etc.) neutralisiert werden.

Ablauf der Bioresonanztherapie
Mittels Eingangselektroden, die der Patient z.B. in den Händen hält, werden die körpereigenen Schwingungen aufgenommen und in das Bioresonanzgerät übertragen. Hier werden sie verarbeitet und schließlich als modulierte Frequenz über eine Ausgangselektrode zurück an den Patienten abgegeben. Es wird dem Körper zu keiner Zeit Strom zugeführt!

Einsatzgebiete für die Bioresonanztherapie
Da Störschwingungen im Sinner der Bioresonanz-Theorie aus jedem erkrankten Körpergebiet entstehen können, ist diese Therapieform aber an kein bestimmtes Krankheitsbild gebunden und das Therapiespektrum ist sehr breit gefächert.

Die Bioresonanz wird zudem auch zur Diagnostik eingesetzt.

Ausleitungsverfahren

Ab- und Ausleitungsverfahren gehören zu den ältesten Verfahren der Naturheilkunde und werden schon seit vielen Jahrhunderten angewendet. Sie sollen vor allem der Entgiftung und Reinigung des Körpers dienen und die Regulationsfähigkeiten des Körpers wieder herstellen.

Ziel aller Verfahren ist z.B. die Entlastung des Stoffwechsels, die positive Beeinflussung von Schmerzzuständen und psychischen Belastungen, die Förderung von Entgiftunsprozessen, Kräftigung des Immunsystems oder die Reinigung von Blut, Lymphe und Geweben.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine der ältesten Naturheilverfahren und wurde bereits vor über 3000 Jahren angewendet. Bei diesem ausleitenden Verfahren werden unter Vakuum stehende Schröpfgläser auf die Haut aufgesetzt und so eine Saugwirkung erzeugt. Vornehmlich werden sie am Rücken an bestimmten Schröpfzonen platziert, die mit dem inneren Organsystem in Verbindung stehen und dieses positiv beeinflussen sollen.

Dieses Verfahren zielt auf eine Anregung der lokalen Durchblutung, des Lympflusses und Stoffwechsels im behandelten Hautbereich, um z.B. Verspannungen zu lockern, Schmerzen zu lindern, das Immunsystem anzuregen und das Nervensystem zu harmonisieren.

Baunscheidtieren

Das Baunscheidtieren ist eine Anfang des 19.Jhdt. von Carl Baunscheidt entwickelte Methode zur Ausleitung. Hierbei wird mit einem Nadelungsgerät, dem sogenannte „Lebenswecker“ oder einer Nadelwalze leicht in die Haut gestochen und anschließend ein spezielles Öl aufgetragen. Es soll hierdurch eine Hautreizung verursacht und eine Ausleitung über die Haut angeregt werden.

Die Methode beruht auf der Theorie, dass durch eine vermehrte Durchblutung und eine Anregung des Lympsystems abgelagerte Toxine über die entstandenen Öffnungen ausgeleitet werden. Zudem soll das Immunsystem angeregt und Ausleitungsorgane wie Leber, Nieren, Darm und Lunge unterstützt werden.

Blutegeltherapie

Die ausleitende Behandlung mit Blutegeln gehört zu einem der ältesten bekannten Naturheilverfahren. Die in der Haut geschaffene Öffnung führt zu einem geringen Blutverlust, der u.a. das Gewebe entstauen und Giftstoffe ausleiten soll. Zudem befinden sich im Speichel des Blutegels verschiedene Substanzen, mit z.B. schmerzstillenden oder entzündungshemmenden Eigenschaften.

Im Allgemeinen soll diese Therapieform z.B. den Lymphstrom verbessern, indirekt das Immunsystem stärken, sowie krampf- und schmerzstillend wirken. Die in der Praxis verwendeten Blutegel sind dabei speziell für medizinische Zwecke und unter strengen hygienischen Richtlinien gezüchtet.

Akupunktur


Was ist Akupunktur?
Die  Akupunktur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und beruht auf der Lehre der Gegensätze Yin und Yang. Danach kann sich ein Ungleichgewicht dieser Elemente negativ auf den körperlichen und geistigen Zustand auswirken und eine Störung des Energieflusses z.B. Schmerzen im Körper auslösen.

Durch die Aktivierung der Lebenesenergie (Qi) zielt die Akupunktur darauf solche Blockaden wieder zu lösen und den Energiefluss zu harmonisieren. Die Akupunkturpunkte liegen dabei auf den Energiebahnen im Körper (Meridiane), die jeweils dem Organ zugeordnet sind, durch dass sie fließen.

Ganzkörperakupunktur
Die Körperakupunktur ist die traditionelle Form der Akupunktur. Es werden dabei v.a. Punkte behandelt die an den 12 Hauptmeridianen liegen. Diese laufen längs durch den Körper und sind jeweils bestimmten Organsystemen (Herz, Lunge, Magen, Leber etc. ) zugeordnet. Je nach Krankheitsbild werden mehrere Nadeln entlang der jeweiligen Meridianbahnen platziert und verbleiben dort ca. 30 Minuten.


Wrist / Ankle Akupunktur
Bei diesem neueren Akupunktur-Konzept werden Bereiche nahe der Handgelenke und Fußknöchel behandelt. Insgesamt liegen hier 12 Akupunkturpunkte, jeweils 6 an Handgelenken und Knöcheln, die je nach Indikation mit einer Nadel versehen werden. Da bei dieser Methode keine großen Organe, Gefäße oder Nerven in der Nähe liegen ist sie sehr einfach und sicher anzuwenden.

Schädelakupunktur nach Yamamoto
Die Schädelakupunktur geht auf den japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto zurück. Dieser entdeckte vor ca. 30 Jahren, dass die Nadelung bestimmter Punkte an Stirn und Schläfen positive Auswirkung auf Störungen des Bewegungsapparates und des zentralen Nervensystems hatte. Der Schädelbereich wird dabei als Mikrosystem betrachtet in dem sich der gesamten Körper widerspiegelt.


Ohrakupunktur
Bei der Ohrakupunktur wird das Ohr als Mikrosystem des ganzen Körpers betrachtet. Die über 100 Reflexpunkte im Ohr spiegeln dabei je ein Organ, einen Körperabschnitt oder eine Körperfunktion wider. Im Ohr können neben der Behandlung mit Nadeln auch Sandkornpflaster zur Dauerbehandlung eingesetzt werden, die die Punkte akupressieren und mehrere Stunden getragen werden.

Infusions- und Injektionstherapien

Infusionstherapie

Bei der Infusionstherapie werden Homöopathika, Vitamine oder Mineralstoffe direkt in den Blutkreislauf geleitet.

Bei anderen Darreichungsformen wie z.B. Tabletten werden die Wirkstoffe über den Dünndarm aufgenommen. Je nach Zustand des Verdauungstraktes können sie dort oft nur teilweise oder unzureichend absorbiert werden. Da die Infusion diese Wege umgeht, stellt sie die schnellste und effektivste Möglichkeit dar, um bei bestimmten Leiden oder Mängeln den Körper mit den benötigten Stoffen zu versorgen.

Vitamine und Mineralstoffe werden dabei in einer Basislösung aus Kochsalz (NaCl) verabreicht und in die Hauptvene in der Armbeuge geleitet. Neben individuell zusammengestellten Infusionen sind z.B. Vitamin-C-Hochdosis Kuren, Basen-Infusionen uvm. möglich.

Injektionen

Bei der Injektionstherapie werden verschiedene homöopathische Mittel, Vitamine oder Mineralstoffe intramuskulär injiziert (zB. in den Gesäßmuskel, Oberschenkel oder Oberarm).

Wie bei der Infusionstherapie liegt auch hier der Vorteil in der Umgehung des Magen-Darm-Kanals und entsprechender möglicher Komplikationen. Zum Beispiel eine unzureichende Absorbtion der Stoffe oder ein Wirkstoffverlust durch Magensäure.

Eine Injektion eignet sich wie auch die Infusion zur Behandlung verschiedenster Beschwerden die mit Vitamin- oder Nährstoffmängeln in Verbindung stehen oder wenn Nährstoffe nicht über die Nahrung aufgenommen werden (können); z.B. auch B12 Injektionen für Veganer.

Quaddeln (Neuraltherapie)

Das Quaddeln (auch Neuraltherapie) basiert auf der Idee, dass bestimmte Krankheitsbilder ihre Ursache auch in Regionen haben können, die vom jeweiligen Symptom entfernten liegen und sog. „Störfelder“ auslösen.

Die durch Narben, chronische Entzündungen oder erkrankte Organe entstandenen Störfelder können so über eine Reizung der Nervenbahnen auch in entfernten Bereichen des Körpers Beschwerden auslösen und erhalten.

Beim Quaddeln werden Homöopathika lokal, knapp unter die Haut injiziert. Es entstehen dadurch kurzzeitig kleine Erhebungen („Quaddeln“). Durch die Injektionen sollen Störungen unterbrochen und die Eigenregulation des Körpers wieder hergestellt werden.

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie wird oft unterstützend zu anderen Therapien angewendet, um das Immunsystem und die körpereigene Regulation anzuregen. Dabei wird aus einer Vene Blut entnommen und dieses unverändert oder angereichert mit naturheilkundlichen Mitteln in den Gesäßmuskel oder Akupunkturpunkte in die Unterhaut zurück injiziert.

Die Eigenbluttherapie beruht auf der Theorie, dass Stoffe im Blut durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers geringfügig verändert und so bei ihrer Rückkehr als Fremdsubstanz erkannt werden. Die dadurch ausgelöste Stimulation der körpereigenen Abwehr soll das Immunsystem und damit in Verbindung stehende Beschwerden wie Allergien, Hauterkrankungen, chronische Infektionen u.v.m. positiv beeinflussen.

Natürliche Präparate

Die heutigen Präparate der Naturheilkunde bedienen sich der im Laufe der Jahrhunderte gemachten Erfahrungen mit Wirkstoffen der Natur. Dabei werden ganze Pflanzen, Pflanzenteile und Mineralien zu Arzneien verarbeitet. Hinter diesen natürlichen Präparaten steckt der Grundgedanke im Körper einen Reiz zu setzen, um gezielt dessen Selbstheilung anzuregen.

Die möglichen Einsatzgebiete pflanzlicher und biochemischer Mittel sind meist sehr breit gefächert. Sie lassen sich sehr gut mit anderen Therapieformen kombinieren und leicht zu Hause anwenden. Die Präparate werden in der Praxis nur verschrieben. Erhältlich sind sie in den meisten Apotheken und in verschiedenen Formen (z.B. Tropfen, Kügelchen, Tabletten).

Komplexhomöopathie

Komplexmittel setzen sich aus harmonisch abgestimmten, homöopathischen Einzelsubstanzen zusammen, die sich in ihrer Wirkung addieren und/oder potenzieren können. Sie basieren auf der Idee, dass einem Symptom mehrere Ursachen zugrunde liegen können. Mit der Kombination verschiedener Mittel sollen diese so gleichzeitig und damit effektiver therapiert werden.

Das Grundprinizp der Komplexmittel ist dabei immer die Anregung blockierter Abläufe im Körper. Sie sollen die verschiedenen physiologischen Prozesse in Gang setzen, um Blockaden zu lösen und die eigene Abwehrleistung zu erhöhen.

Spagyrik

Die Spagyrik ist ein Naturheilverfahren der ganzheitlichen Medizin, das den Menschen in der Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Mit Hilfe individueller pflanzlicher Mischungen wollen sie einen Zustand des Gleichgewichts wiederherstellen.

Die Spagyrik gilt als medizinischer Zweig der Alchemie und befasst sich damit natürliche Materialien wie Pflanzen, Mineralien und Metalle aufzubereiten. Nach dem Prinzip des Trennens (span) und Zusammenführens (ageirein) wird eine Ausgangssubstanz mit Hilfe pharmakologischer Verfahren in ihre Bestandteile zerlegt, gereinigt und die „wertvollen“ Substanzen wieder zusammengeführt.

Schüßlersalze

Schüssler Salze sind Mineralsalze in potenzierter (verdünnter) Dosierung, die auf Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück gehen. Er entwickelte 1873 die Theorie, dass Krankheiten durch eine Störung des biochemischen Gleichgewichts entstünden. Durch die Gabe von Mineralsalzen wollte er dieses wieder Regulierung und so die Selbstheilung des Körpers unterstützen.

Das von ihm entwickelte System enthält 24 verschiedene Mineralsalze, die jeweils bestimmten Organfunktionen und Beschwerden zugeordnet sind. Einige Funktionsmittel sind zusätzlich zur Pastillenform auch als Salben oder Gels für äußere Anwendungen erhältlich.

Taping (Kinesio-Taping)

Beim (Kinesio-) Taping werden elastische, selbstklebende Baumwollstreifen unter Zug an bestimmten Positionen (je nach Indikation) auf die Haut geklebt und verbleiben dort meist einige Tage.

Das Taping beruht auf der Theorie, dass durch spezifische Dehnung und sanfte Massage bei jeder Bewegung der Lymphfluss und die Durchblutung angeregt und Schmerzen reduziert werden sollen. Hierdurch soll der Heilungsprozess für Gelenke, Muskeln, Sehenen und Bänder unterstützt und verkürzt werden.

Das Taping kann auch vorbeugend angewendet werden und ist zudem sehr gut mit anderen Therapiemethoden wie Akupunktur oder Neuraltherapie kombinierbar.

Weitere Therapieformen

Zusätzlich biete ich in meiner Praxis auch noch die Behandlung mit Ohrkerzen, Quantenheilung, die Heilung mit Zahlen und Zeichen, sowie Canthariden-Pflastern an.

In einem persönlichen Gespräch erhalten Sie gerne mehr Informationen zu allen angebotenen Therapieverfahren.