Wozu dienen diagnostische Verfahren?

Nach einer ausführlichen Anamnese (Erstgespräch)  folgt eine Untersuchung mit Hilfe verschiedener Diagnoseverfahren.

Hier gehen wir den Ursachen für Ihre Beschwerden genauer auf den Grund und untersuchen mögliche Auslöser wie z.B Störungen in Organsystemen, Stoffwechselstörungen, Vitamin- und Mineralstoffmängel und ergründen deren Zustandekommen.

Die Diagnose stellt letztlich die Grundlage dar, um herauszufinden, welche Therapieformen für Ihre Situation und Beschwerden am besten geeignet sind.

Nach Ihrer persönlichen Therapieempfehlung kann meist auch direkt eine Behandlung erfolgen.

Äufklärender rechtlicher Hinweis

Die hier beschriebenen Diagnoseverfahren sind Methoden der Naturheilkunde und sind schulmedizinisch/wissenschaftlich weder bewiesen noch annerkannt. Sie beruhen ausschließlich auf dem Erfahrungswissen der Naturheilkunde. Erläuterungen zu den Diagnoseverfahren beziehen sich daher lediglich auf im Laufe der Jahre von Anwendern und Therapeuten gemachte praktische Erfahrungen und Beobachtungen. Der Verlauf und Erfolg der Behandlung hängt stets von individuellen Faktoren des Patienten ab. Bei keiner der aufgeführten Diagnosemethoden oder Therapien kann daher ein Versprechen oder eine Garantie auf Heilung oder Linderung einer Erkrankung gegeben werden.

Bioresonanz (Biotensor Testung)

Die Bioresonanz beruht auf der Idee, dass der menschliche Körper und alle lebende Materie verschiedene elektromagnetische Frequenzen abstrahlt. Man geht davon aus, dass bei einem Ungleichgewicht oder wenn der Körper eine bestimmte Substanz nicht optimal akzeptiert, sog. „Störschwingungen“ auftreten.

Spezifische Frequenzen, die z.B. Organstrukturen oder Mineralstoffen zugeordnetet sind, werden mit dem Bioresonanzgerät ausgetestet, um diese Störschwingungen aufzuspüren und Hinweise auf Funktionsstörungen oder Mineral- oder Vitaminmängel zu erhalten.

Bei der Testung hält der Patient Eingangselektroden in den Händen, die die körpereigenen Schwingungen aufnehmen und in das Bioresonanzgerät übertragen. Mit Hilfe eines Tensors (Einhandrute) wird die Schwingungsrichtung bei verschiedenen Frequenzen ausgewertet und mit den Informationen aus der Anamnese für die Erstellung einer Therapieempfehlung verwendet.

Es wird dem Körper zu keiner Zeit Strom zugeführt!

Vitalstofftestung


Mit Hilfe des Bioresonanzgerätes werden die den jeweiligen Vitaminen oder Mineralstoffen zugeordneten elektromagnetischen Frequenzen durchgetestet. Je nach Ausschlag des Tensors sollen so gestörte Frequenzen aufgespürt werden, die auf einen Mangel- oder Überschuss eines der Stoffe im Körper hinweisen.

Auf Basis dieser Ergebnisse und unter Einbeziehung der Anamnese-Informationen können dann beispielsweise Empfehlungen zu gezielten Anpassungen der Ernährung oder zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Mineralstoffpräparaten gegeben werden.

In Frage kommende Ergänzungsmittel können ebenfalls mit der Bioresonanz auf Störfrequenzen ausgetestet werden. Hierfür sind in der Praxis verschiedene Proben vorhanden, es können aber auch mitgebrachte Mittel getestet werden.

Materialtestung

Die Materialtestung verläuft nach dem selben Prinzip wie die Vitamin- und Mineralstofftestung. Dabei wird mit Hilfe des Bioresonanzgerätes ausgetestet, ob bei einem Material oder einer Substanz eine Störfrequenz auftritt. Nach den Vorstellungen der Bioresonanz weist eine Störfrequenz darauf hin, dass eine Substanz sich nicht optimal mit dem Körper oder bereits vorhandenen Materialien (z.B. aus Zahnfüllungen) verträgt.

Ausgetestet werden können z.B. Proben von Zahnfüllungen, bevor diese vom Zahnarzt eingesetzt werden. Ebenso Nahrungsmittel, wenn z.B. Verdacht auf bestimmte Unverträglichkeiten besteht oder öfter ungewöhnliche Reaktionen nach dem Essen auftreten. Grundsätzlich lässt sich die Testung aber mit jeder Art von Material, Substanz, Medikament usw. durchführen.

Iridologie (Augenanalyse)


Bei einer Augenanalyse werden Strukturen und Veränderungen der Iris (Regenbogenhaut) mit Hilfe eines Irismikroskops betrachtet.

Man geht in der Iridologie davon aus, dass sich in der Iris
der gesamte Körper mit seinen Organen widerspiegelt und quasi einen Fingerabdruck der Gesamtkonstitution und individueller Grundveranlagungen zeigt. Jedem Organ oder Körperteil wird dabei ein bestimmtes Segment der Iris zugeordnet.

Strukturen und Veränderungen der Iris werden nach Position und Ausprägung analysiert, um Hinweise auf einen Zusammenhang mit derzeitigen Beschwerden zu gewinnen. Auf Grunlage der Erkenntnisse der Anamnese kann diesen Hinweisen dann mit weiteren Diagnoseverfahren gezielt nachgegangen werden.

Stuhluntersuchung

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass der Darm eine besondere Bedeutung für unser Immunsystem und unsere Gesundheit hat. Eine durch langfristige Störungen aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora und Verdauung können so mitverantwortlich für verschiedenste Beschwerden, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen sein.

Bei der Stuhldiagnostik wird eine Stuhlprobe zur Untersuchung in ein Labor gegeben und dort auf verschiedene Parameter und Stoffe untersucht, die z.B. einen Rückschluss auf die Darmflora, den Status des Immunsystems, Entzündungen oder Allergien zulassen. Den Laborbefund gehe ich mit Ihnen anschließend in der Praxis durch und erläutere Ihnen die Ergebnisse und mögliche Behandlungswege.

Urinuntersuchung

Diese Diganoseform geht zurück auf die traditionelle „Harnschau“, die bereits in der Antike praktiziert wurde und im 20. Jhdt. zu den ersten chemischen Harnanalysen führte.

Bei der Urinfunktionsdiagnostik wird eine Urinprobe auf mehrere Reagenzgläser verteilt,  mit Chemikalien versetzt und erhitzt. Es wird anschließende beobachtet welche Veränderungen durch das Zusammenwirken der Reagenzien und der spezifischen chemischen Zusammensetzung des Urins entstehen (z.B.  Farbveränderungen, Trübungen oder Ausfällungen).
Diese Veränderungen sollen Hinweise auf den aktuellen Zustand des Organsystems, dessen Funktionen und mögliche Störfaktoren liefern.